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PRESSEINFORMATION 4/2016

Apartementhotel bzw. Boardinghouse:

My Home an der Hanauerstraße in München

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband definiert den Begriff so: „Das Boardinghouse (Serviced Apartment) ist ein Beherbergungsbetrieb, der sich meist an Langzeitnutzer in städtischer Umgebung wendet. Die Zimmer sind von ihrer Ausstattung her an privaten Wohnungen ausgerichtet. Der Service reicht von sehr geringem Angebot bis hin zu einem hotelmäßigen Roomservice.“

Seit März 2016 -  nach nur vier Monaten Bauzeit - bietet das Hotel auf sechs Etagen gesamt 119 Zimmer, die über rund 30 qm Wohnfläche  - sowie 4 Suiten, die über zwei Zimmer und rund 50 qm - verfügen, sowohl in Einzel- als auch in Doppelbelegung,  unter dem Motto ... wir sind Ihre Heimat auf Zeit nach einem stressvollen Arbeitstag! Die Zimmer werden in der Regel ab einem Monat Mindest-Mietdauer vergeben. Kleine Kontingente können jedoch ab 14 Tagen Mietdauer belegt werden.

My Home am neuen Standort in München Moosach bietet aber auch eine außergewöhnliche Lochblech-Architektur. Ein bestehendes Bürogebäude wurde entkernt und in eine moderne Hotelanlage umgebaut. Die Fassade des Gebäudes ist mit spiegelndem Glas verkleidet. Um diesen spiegelnden Charakter aufrecht zu erhalten, wurden auch die aussen liegenden Treppenhäuser in ähnlicher Optik, allerdings mit dem Grundmaterial Edelstaht, ausgeführt.
Seitens der Architektur wurden aussergewöhnlich große Löcher eingebracht, da damit der Blickwinkel nicht durch störendes Material zwischen den Löchern beeinträchtigt wird. Verwendet wurde Edelstahl, Werkstoff 4301, Oberfläche spiegelnd, in 1,5 mm Materialstärke. Eingebracht durch lasern wurden Löcher von 40, 45, 60, 70, 90, 110 und 140 mm Durchmesser. Gelasert, da hier in das Metall Löcher eingebracht werden, ohne das sich das Metall verformt. Damit ist sichergestellt, daß die Spiegelung nahezu ohne Verzerrung erkannt wird.
Im Innenbereich, d.h. bei der Wand/Decken/Tresenverkleidung in der Rezeption sowie einer Trennwand zum Sitzbereich und einer Trennwand zur Bar, wurde bewußt dasselbe Produkt verwendet. Der Architekt legte unter anderem Wert auf die (lasertypische) hohe Reflexion der Schnittkanten, um sein Beleuchtungskonzept zu unterstützen. In der Rückwand der Bar finden liegend Flaschen Platz, weitere Einrichtungsgegenstände sind damit fast nicht notwendig.
Werbestelen am Eingang passen sich durch ihre moderne Konstruktion an die moderne Architektur des Gebäudes an. Die Wort- und Bildmarke ‘My Home’ wurde als LED-Acrylbuchstaben auf 4-Kant Rahmen installiert und leuchtet hell nach vorne und zur Seite. Nach dem Standort Olching ein weiterer gelungener Auftritt für die Hotelkette.

Bauherr: MIK GmbH, Essenbach
Architekt: Reinhard Maier-Trommeter, Helfenbrunn
Design: Werner Zimmerhofer, München-Grünwald
Lochblechhersteller: Moradelli Metal Design GmbH, München-Kirchheim
www.moradelli.de
Leuchtfirma: LeuchtBau Werbekonstruktionen GmbH, München
www.leuchtbau.de

Moradelli Pressebilder
Moradelli Pressebilder
Moradelli Pressebilder
Moradelli Pressebilder

Text: H.-P. junginger
Fotos: Th. Sauer

 



PRESSEINFORMATION 3/2016

Lochblech-Schiebeelemente als Sonnen-und Blendschutz:

Studierenden-Wohnanlage in Neu-Ulm an der Heinz-Rühmann-Straße

Das vom Studentenwerk Augsburg betriebene Wohnheim in Neu-Ulm liegt unmittelbar neben den Dietrich-Kinos und somit nur wenige Gehminuten von der Hochschule Neu-Ulm (HNU) entfernt. Mit dem Neubau (BGF: 7.920 qm) reagiere man auf die stetig steigenden Studentenzahlen. 26 Architekturbüros hatten 2012  ihre Entwürfe eingereicht, durchgesetzt hatte sich der erstplatzierte Entwurf des Hamburger Büros „Böge Lindner K2 Architekten“. Baubeginn war im November 2013, Richtfest  im Juli 2015 und Fertigstellung im Oktober 2015. Das Wohnheim in Wiley Nord bietet den Studenten reichlich Komfort nach aktuellen Kriterien. Früher sagte man „Studentenwohnheim“, heute spricht man von einer „Studierenden-Wohnanlage“.

Zahlen und Fakten

Das Studentenwohnheim in der Heinz-Rühmann-Straße 9 hat 151 Wohnplätze, davon 115 Einzelappartements, 20 Zimmer in 2er-WGs, 15-Zimmer in 3er-WGs sowie ein barrierefreies Appartement. Hinzu kommen 29 Park- und 151 Fahrradabstellplätze. Die rund 21 Quadratmeter großen Zimmer sind möbliert und mit Sanitärzellen, TV-Anschluss und Internet-Zugang ausgestattet. Die Appartements haben Küchenzeilen, WGs Gemeinschaftsküchen. Hinzu kommen ein Waschmaschinenraum, Dachterrassen und eine Bierstube. Das Gebäude kostet 11,7 Millionen Euro. 5,6 Millionen Euro zahlt das Land Bayern, 6 Millionen finanziert das Studentenwerk Augsburg aus Eigen- und Fremdmitteln. Die Kaltmiete wird nach Angaben des Studentenwerks 188 Euro betragen, dazu kommen Betriebskosten von 90 Euro. Wer einziehen will, muss an der Hochschule Neu-Ulm eingeschrieben sein.

Entwurf

Der Neubau der Studierenden-Wohnanlage ist ein Teil des zukünftigen neuen Stadtteils Wiley-Nord von Neu-Ulm. Der elegante, langgestreckte Baukörper des Sieger-Entwurfs nimmt die nördliche Kante des Seniorenzentrums Albertinum auf und bildet nach Westen hin einen öffentlichen Raum. Dabei ist der fünfstöckige Wohntrakt mit Einzelappartements nach Westen und gemeinschaftlichen Räumen als vorgestellte Kuben zur Ostseite hin gegliedert. Die wettergeschützten, teilweise verglasten, breiten Galerien bilden mit ihren Treppen und den Gemeinschaftsräumen eine kommunikative Zone für die einzelnen Appartements, die wie kleine Reihenhäuser konzipiert sind. Nach dem Eingangs- und Essbereich an der Galerie folgt jeweils eine innen liegende Durchgangszone mit abgetrenntem Dusch- und WC-Raum, daran schließt sich der Wohn-/Schlafbereich zur Westseite mit Blick in den ruhigen Grünraum an. Die verschiebbaren Sonnen- und Blendschutzpaneele der Wohnungsfassaden in nuancierten Grüntönen erzeugen je nach Anordnung abwechslungsreiche Farbspiele in der Fassade. Das Preisgericht würdigte das mutige Konzept des Entwurfs und attestierte ihm Frische und Modernität.

Lochblech-Schiebeelemente

Einen bedeutenden Anteil an der Aussenfassade nehmen die gelochten Aluminiumpaneele ein. Hier wurden 430 Bauteile gefertigt, alle geschickt in einer einheitlichen Größe ca. 2300 x 800 mm kostengünstig zu produzieren. Sie bestehen aus Aluminium, pulverbeschichtet und sind damit korrissionsbeständig. Eingebracht wurde die aussergewöhnliche Rechtecklochung mit den Abmessungen 107 x 15 mm, versetzt angeordnet bei einem Abstand von jeweils 60 mm ergibt sich eine Reduzierung der Sonneneinstrahlung von 75%.

Beteiligte Firmen
Bauherr: Studentenwerk Augsburg
Architekt: Böge Lindner K2 Architekten
Lochblechhersteller:  Moradelli Metal Design GmbH München, www.moradelli.de
Vertretung: Döring GmbH Industrieprodukte, www.3metall.de
Montage: Metallbau Ehret, 77972 Mahlberg

Lochbleche als Sonnenschutz
Lochbleche als Sonnenschutz

Text: H.P. Junginger
Fotos: Böge Lindner K2 Architekten

 



Neubau der Hauptfeuerwache
mit interessanter Lochblechfassade

Bereits Ende November 2013 erfolgte der Spatenstich für die neue Hauptfeuerwache mit Leitstelle in Karlsruhe. Den städtebaulichen Wettbewerb gewannen die freien Architekten Harder, Stumpfl und Schramm mit ihrem aussergewöhnlichen Entwurf.
Es handelt sich um zwei große Gebäudekomplexe in der
Wolfartsweierer Straße:

  • die Feuerwache mit der Fahrzeughalle
  • die Integrierte Leitstelle (ILS) mit Feuerwehr, Rettungsdienst  
      (DRK) und Katastrophenschutz unter einem Dach.

Hier entstand ein markanter Gebäudekomplex, der sofort ins Auge fällt. Das Erscheinungsbild des Baukörpers wird geprägt durch seine Form und durch seine Hülle, eine vorgehängte hinterlüftete Fassade, bestehend aus gelochten und gekanteten Aluminiumpaneelen. Diese lieferte die Firma Moradelli Metal Design GmbH in Kirchheim bei München: rund 1.800 qm verschraubbare Metallbauelemente aus 2 mm Aluminium in den Abmessungen 130 - 815 mm breit  x 130 - 4.355 mm hoch. Die Lochbleche sind anspruchsvoll mehrfach mäanderförmig gekantet und mit zwei verschiedenen Lochausführungen versehen: Rundlöcher versetzt mit einem Durchmesser 14 bei Abstand 21 mm mit 40 % und mit einem Durchmesser von 12 bei Abstand 21 mm mit 30 % freiem Querschnitt, alle nachträglich eloxiert in E6/C31. Mit der unterschiedlichen Transparenz in Verbindung mit einem eleganten leichten Goldton schimmert nun die Fassade und wirkt wie ein Portal.
 
Für die Abwicklung zuständig war die  Moradelli-Vertretung für Süddeutschland, die Firma Döring in Stutensee, in enger Abstimmung mit der Firma Schmidt Fassadentechnik in Heidelberg.
 
Fragen Sie uns:
Moradelli Metal Design GmbH,
85551 Kirchheim bei München
www.moradelli.de
 
Text: H.-P. Junginger (Quelle: Stadt Karlsruhe)
 

 
Lochblechspezialist Moradelli:
Über 1.000 Lochmuster jederzeit abrufbar

Die Firma Moradelli Metal Design GmbH in Kirchheim bei München ist in der Architekturszene mittlerweile fast schon weltweit bekannt und hat sich einen Namen gemacht, besonders in der hoch anspruchsvollen Fassadengestaltung. Die Wurzeln des Unternehmens gehen weit zurück bis 1794, es ist damit der älteste Lochblechhersteller in Deutschland. Das Unternehmen liefert nicht nur Lochbleche für die Fassadengestaltung (u.a. für Audi-Autohäuser, Gewerbeobjekte und Parkhäuser), sondern auch für den Innenausbau großer Bauprojekte wie Museen und Hotels, und ebenso für die besondere Note an Eigenheimen.

Ein herausragendes Merkmal des Unternehmens ist die große Werkzeug- und Produktionsvielfalt (eigener Werkzeugbau); so stehen unendlich viele verschiedene Lochmuster zur Verfügung und auf Kundenwunsch sind Sonderlochungen jederzeit möglich, losgelöst von vorgegebenen Geometrien lassen sich nahezu alle Formen schneiden.

Dank der Weiterentwicklung Perfo-ART können sogar Motive von Fotos oder Zeichnungen als großformatige Lochbilder über ganze Fassaden hergestellt werden. Das Unternehmen hat das Know-how, durch geschickte Kombination von Lochgröße/Abstand eine verblüffende Tiefenwirkung zu erzielen.
Den Materialwünschen sind kaum Grenzen gesetzt: Stahl, verzinkter Stahl, Edelstähle, Titan, Alumniumlegierungen, Kupfer, Zink, Messing, verschiedene Kunststoffe; für nahezu jedes Rohmaterial stehen geeignete Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung.
Über die Materialvielfalt hinaus bietet der Hersteller ein breites Spektrum wie Stanzen, Prägen, Lasern, Wasserstrahlschneiden, Kanten, Klinken, Runden bis hin zur perfekten Oberfläche wie Pulverbeschichten, Lackieren oder Eloxieren.

Moradelli erstellt Ihnen als Architekt, Bauingenieur, Planer oder Metallbauunternehmer jederzeit gern ein Angebot für Ihr Bauvorhaben. Fragen Sie uns: www.moradelli.de.

Text: H.-P.Junginger

PRESSEINFORMATION 7/2015 

Heizung - Klima - Lüftung:
am Ende steht meist ein Lochblech! 

Man unterscheidet in versch. Luftverteilungssysteme: in Mischlüftung, örtliche Mischlüftung, Quelllüftung und Verdrängungslüftung.
 
Die Luftauslässe können sowohl geometrischen Formen entsprechen wie z.B. rechteckig, quadratisch oder rund, es können aber auch freie Formen gewählt werden, z.B. organisch oder winkelig. Es gibt Drallauslässe, Lüftungsgitter mit starren oder verstellbaren Lamellen, Schlitzauslässe, Düsen, Tellerventile oder Gitter. In jedem Fall besteht der Austrittskörper aus einer gelochten oder gelaserten Metallfläche. Der zylindrische oder rechteckige Austrittskörper für die Quelllüftung ist meistens mit einem Lochblech verkleidet. Es gibt auch Quellluftauslässe, die direkt in den Baukörper integriert  sind, z.B. um Säulen oder als Blumenkasten oder sogar mitten im Raum (Foto).
 
Lochbleche finden ihren klassischen Einsatz dort, wo Luftdurchlässe funktional und dekorativ verkleidet werden müssen. Die kreativen Anforderungen der heutigen Architektur haben Lochbleche als architektonische Stilmittel entdeckt, optisch als Gestaltungselement, funktional  nahezu unsichtbar. Der Kreativität in Material, Farbe und Form (Lochungen) sind keine Grenzen gesetzt.
 
Durch fortgeschrittene Bautechnik werden heute schall- und wärmedämmende Ergebnisse erzielt, die keinen natürlichen Luftaustausch mehr zulassen. Mit dem Einbau von speziellen Lüftungen wird ein optimaler Luftaustausch gewährleistet durch kontrollierte Wohnungs- und Bürolüftungssysteme, aber auch durch geregelte Zu- und Abluftanlagen und Durchlässe im Kühl- und Heizfall.
 
Es gilt die hohen Anforderungen, die die moderne Bauplanung stellt, zu erfüllen. Die Lüftungen sollten gemäß den Anforderungen nach DIN 18017 „Lüftung von Bädern und Spülaborten ohne Außenfenster mit Ventilatoren“ gefertigt sein.
 
Passive Kühlkonvektoren können sowohl in der Zwischendecke integriert als auch unterhalb der Decke sichtbar platziert werden. Das Funktionsprinzip für beide Varianten ist identisch - die zwischen den Lamellen abgekühlte Luft fällt nach unten durch die Decke und saugt (Induktion) immer wieder neue Raumluft in den Konvektor. Dieses Prinzip funktioniert völlig geräuschlos und ohne mechanischen Verschleiss. Ein Lüftungsgitter (Sichtschutzgitter / Lochblech etc) ist aus optischen Gründen empfehlenswert. Die Öffnungen, Schlitze, Gitter, Schattenfugen oder andere Nachströmöffnungen sind mit ca. 50 % Öffnungsquerschnitt der Konvektoransichtsfläche zu bemessen.
 
Wer zum Beispiel ‘häßliche’ Heizkörper verstecken möchte, sollte versuchen, den Luftstrom so wenig wie möglich zu stören – ausreichend große Zu- und Abluftöffnungen sind dabei Pflicht. Eine Heizkörperverkleidung, die den Spagat zwischen guter Optik und effizienter Wärmeverteilung optimal meistert ist eine Lochblechverkleidung mit ausreichend großem Luftdurchlass - egal ob mit Rund- oder Quadratlochungen!
 
Die Firma Moradelli Metal Design GmbH in Kirchheim bei München bietet auch eine große Anzahl von verschiedensten Zierlochungen an. Fragen Sie nach dem kostenlosen Katalog, schauen Sie sich im Musterraum der Firma um und lassen Sie sich persönlich beraten.
 
Moradelli Metal Design GmbH, Daimlerstr. 1,
85551 Kirchheim bei München,
Tel. 089/900001-0, Fax 089/9044466,
This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it., www.moradelli.de
H.-P. Junginger
 

Fotos: Moradelli


Heizkörperverkleidung mit Quadratlochungen in Privatwohnung München


Moderner Raumteiler (Heizung-Klima-Lüftung) im Besprechungsraum einer gr. Messebaufirma Nähe München


Lüftungschlitze unter Fenster im Fahrgastraum von Motorschiff auf dem Starnberger See


Audi Fassaden

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Berlin

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Provex

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Piz Boè Alpine Lounge

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Jönköping Schweden

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Missoni Delhi

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Museum of islamic art  Doha

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BMW Museum

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Seniorresidenz Mannheim

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King Abdullah Financial District

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Winzergenossenschaft

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Balkone

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