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Press release 5/2015

The parking garage, the business card of a city

Lochblechfassaden aus Alu oder Edelstahl - die ideale Gebäudehülle

Anders als früher werden Parkhäuser heute vielfach als Aushängeschild angesehen. Sie öffnen den Weg in die Stadt. Ein einladender Empfang wird gefordert. Die Zahl der Parkhäuser ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Natürlich sind Parkhäuser in erster Linie Mittel zum Zweck: Sie sollen möglichst ökonomisch und platzsparend Parkraum zur Verfügung stellen – im Zentrum, in Innenstädten, an Märkten und Einkaufszentren, an Kliniken und anderen stark frequentierten Einrichtungen, wie Bahnhöfen und Flughäfen. Funktionalität und robuste Langlebigkeit sind gefragt.

Die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten konzentrieren sich auf das Äußere, betreffen also die Fassade, das Dach, die Treppenhäuser und die Gebäudeform. Die Fassade als Blickpunkt. Die äußere Hülle lässt erstaunlich viele Gestaltungsvarianten zu. Ob Gitterroste, Edelstahlgewebe, Glaselemente, Lochblechkassetten aus Aluminium, Streckmetallelemente, Trapezbleche, Beton- oder Holzelemente: Werkstoff, Form und Farbe lassen kaum Wünsche offen. Edelstahlfassaden sind zwar je nach Bemusterung und Materialanteil kostenintensiv, strahlen dafür aber auch eine hohe Wertigkeit aus. Lochbleche sind besonders prädestiniert für Parkhäuser, denn mit ihnen wird eine homogene Flächenwirkung erzielt und sie gewährleisten auch eine optimale Be- und Durchlüftung. Es gibt vielfältige Oberflächenbeschaffenheiten und Farbgebungen. Parkhausfassaden aus Lochblech eignen sich ganz speziell für eine Begrünung und die möglichen Lichteffekte am Abend sind reizvoll.

Die Frage am Anfang sollte sein: welche genauen Kriterien soll das
Parkhaus erfüllen um zu einer optimalen Lösung zu gelangen!

Beispiele/Referenzen in Deutschland und in Schweden:
- Parkhaus Condor Campus, Flughafen Frankfurt (700 Stellplätze)
- Park & Ride Parkhaus, München (89 Stellplätze)
- Quartiergarage Parkhaus, Landau an der Isar (92 Stellplätze)
- Parkhaus Atollen, Jönköping in Schweden (PerfoART)


Parkhaus in Landau an der Isar bei Nacht

Moradelli Metal Design GmbH
Daimlerstraße 1
85551 Kirchheim bei München (Germany)
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.moradelli.de
H.-P. Junginger

Sound absorber in recording studio and "shooting cinema" for heavy weapons

Moradelli Lochbleche

In einem bekannten Tonstudio für Film- und Fernsehsynchronisationen (u.a. für Walt Disney-Produktionen) in München wurden Lochbleche von Moradelli für Schallabsorber eingesetzt. Ziel des Ausbaus war es, eine für Tonstudios 'angemessene Luft- und Trittschalldämmung' zu erreichen, dabei wurde eine extra elastisch gelagerte Raum-in-Raum-Konstruktion gewählt. Die Raumakustik in den Studioräumen wurde darüber hinaus mit einem zusätzliche Akustikausbau verbessert. Zu diesem Zweck wurden spezielle Wandverkleidungen als Tiefen-, Mittel- und Höhenabsorber hergestellt.     

                                                                   
Diese Absorber - aufgebaut nach der Helmholtzresonator-Variante: Lochblech vor Luftpolster mit Dämmstoff (hier Mineralfasermatten) - wurden in raumhohe Wandelemente eingebaut und zum Teil zusätzlich mit akustisch wirksamen Stoffbespannungen belegt. Die Elemente wurden passgenau von der ausführenden Firma Baierl & Demmelhuber aus Pähl nach den Angaben des Planungsbüros Szemcsik montiert und eingebaut. Die farbig lackierten Lochbleche der Firma Moradelli in Kirchheim bei München erfüllen hier nicht nur einen funktionalen Zweck, sondern sind darüber hinaus im sichtbaren Bereich (ohne  Stoffbespannung) auch optisch attraktiv.
 
Noch ein Beweis Lochbleche für praktische Anwendungen herzustellen, lieferte Moradelli beim Bau einer Zielsimulationshalle der Bundeswehr. Die Aussstattung des ‘Schießkinos’ (Durchmesser über 46 m) in dem komplexe Waffensystem untersucht werden sollen, ist weltweit einzigartig und basiert auf einer eigens entwickleten Technik - dem ‘Kalten Schuss’, Die über 2.200 qm große Projektionswand der Halle ist aus fugenlos verlegten Glattblechen und dadurch schallhart. Da Kuppelbauten aber eigene akustische Gesetze besitzen - sie produzieren einen enormen Schalldruck, der durch die doppelt gekrümmten Umfassungswände noch verstärkt wird - wurden an der Außenwand der Halle über 1.200 längliche Schallabsorber - schachbrettartig montiert und von über 300 quaderförmigen, trag- und stapelbaren Elementen am Boden ergänzt. Die Schallabsorber sind aus abgekantetem, verzinktem Stahlblech. Eine Seite ist mit gelochtem Blech in einer Dicke von 1 mm (Rundlochungen d = 5 mm) versehen und die jeweils gegenüberliegende Seite mit Glattblechen von 0,7 mm. Die 20 cm tiefen Kulissen sind mit Mineralwolle gefüllt (die Sichtseite mit schwarzem Vlies kaschiert). Die kombinierte Schallabsorberkulisse hat eine Eigenfrequenz von 80 bis 100 Hz und basiert auf dem - wie bereits oben erwähnten -  sogenannten Helmholtz-Resonator-Prinzip.


 
Die beiden Beispiele zeigen den vielfältigen Einsatz von Lochblechen in der Architektur. Informationen unter

Informationen unter
Moradelli Metal Design GmbH, Daimlerstr. 1, 85551 Kirchheim bei München,
Tel. 089/900001-0, Fax 089/9044466, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.moradelli.de
Text und Fotos: H.-P Junginger

Thoughts about the advantages of perforated sheets as facade elements

PRESS RELEASE 1/2015


Heute eröffnen sich durch Lochbleche ganz neue Möglichkeiten der Gestaltung von Gebäudehüllen. Stichwort: vorgehängte hinterlüftete Fassaden! Mit perforierten (meist vorgehängten) Flächen lassen sich interessante, leicht-luftige Effekte erzielen. Aus der Ferne entstehen metallische geschlossene Hüllen, die beim Näherkommen eine Halbtransparenz oder Transparenz zulassen. Sie hängen von der Distanz zum Betrachter ab. Wetter, Tageszeiten und Licht beeinflussen die Wirkung auf ihre Weise. Der Wechsel  - Sonne und Regen, Tag und Nacht, Licht und Schatten -  beleben die Oberfläche der Fassade und ergibt andere Blickweisen. Je nach Standort sieht man eher geschlossene oder transparente Flächen. Es ist sogar möglich durch Umlenkspiegel das Tageslicht ins Innere eines Treppenhauses  - also ins Gebäude - zu bringen.

Vorteil: Sonnen- und Sichtschutz
Lochbleche bieten einen geeigneten Sonnen- und Sichtschutz (von innen bleibt die Durchsichtigkeit erhalten). Die Metallpaneele sind leicht und dadurch vielseitig einsatzbar als Schiebe-und/oder Klappläden an Fenster* oder Balkone als einfache Trennwände und Zäune oder Garagentore -  manuell oder motorisch bedienbar!
Vor Glasflächen angebracht reduzieren Lochbleche die Wärmeeinstrahlung der Sonne ins Gebäude, so dass Klimaanlagen mit geringerer Leistung laufen können oder gar nicht erst eingeplant werden müssen. Gleichzeitig lässt sich der Lichteinfall regulieren: Spezielle Bereiche können dauerhaft abgeschattet, diffus aufgehellt oder mit starkem Akzentlicht versehen werden. Das geringere Ausbleichen der Farben von Innenraum-Materialien ist ein willkommener Nebeneffekt. Zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich allein durch die Variation der Größe der Paneele, Lochdurchmesser und Lochabstand.

Vorteil: Wind-und Regenschutz
Bei schlechten Wetterbedingungen können Lochbleche einen effektiven Schutz bieten. Sie zerstreuen starke Winde, nehmen so den Druck vom Gebäude und können den Geräuschpegel draußen wie drinnen erheblich reduzieren. Bei Starkregen wiederum werden die dahinter befindlichen Fensterflächen weitgehend geschont.

Vorteil: Materialauswahl
Aluminium, Stahl, verzinkter Stahl, Edelstahl, Titan u.v.m. sind mögliche Varianten bei der
Materialauswahl - stark abhängig von der Materialstärke. Klar, dass Aluminum durch seine Leichtigkeit und Langlebigkeit das beliebteste Material für Fasssadenelemente ist (es ist nicht nur praktisch funktional sondern auch optisch in einem zeitlosen Design) und für Gebäudehüllen - die klassische Variante der vorgehängten, hinterlüfteten Fassaden -  von Parkhäusern gerade zu ideal.** Die Ableitung der Autogase und die Feuchtigkeitsregulierung sind durch die Löcher einfach in den Griff zu bekommen. Meist kann sogar auf eine aufwendige Lüftungsanlage verzichtet werden!

Vorteil: Individuelle Oberflächenbehandlung
Durch die nachträgliche Oberflächenbehandlung (Pulverbeschichten, Eloxieren, Schleifen, Bürsten, Verzinken) erreicht man eine faszinierende und eindrucksvolle Oberfläche, die die Anwendungsbereiche ohne Grenzen erweitert. Lochbleche aus Aluminium sind leicht und können farbig je nach Farbwahl in RAL pulverbeschichtet werden. Die Lochungen sind individuell gestaltbar.
Für dauerhaften Rostschutz im Falle von Stahlblech sorgt die Feuerverzinkung als Oberflächenstandard, sofern nicht Edelstahl rostfrei gewählt wird. Allerdings hat auch die absichtliche Korrosion bei unbehandelten Blechen ihren ästhetischen Charme.

Vorteil: Langlebig, leicht zu reinigen und trotzdem dekorativ
Die Vorteile der metallischen Oberflächen liegen auf der Hand: relativ gute Bearbeitbarkeit, geringer Plegeaufwand und individulle Gestaltungsmöglichkeiten. In der Herstellung sind sie meist kostengünstig, sehr robust und langlebig. Heutzutage gibt es Möglichkeiten und Reinigungsmittel Graffitis leicht zu entfernen - ja man spricht sogar bereits von selbstreinigenden Metalloberflächen. Fassadenelemente aus Metall dienen nicht nur als Sonnen- und Sichtschutz, sondern auch als Licht lenkende Elemente und spielen mit Licht und Schatten je nach Einsatz! *

Vorteil: Leicht zu montieren
Ein wesentlicher Vorteil ist die auch die schnelle Montage von z.B. Lochblechkassetten. Die Löcher sind schon vorhanden. Die Lochbleche abgekantet oder nicht - sind gegeneinander leicht
verschraubbar! Für Treppengeländer- und Balkongeländerfüllungen gibt es ausreichend Zubehör. Lochbleche werden meist aus Aluminium oder Stahl gefertigt und auf einer Unterkonstruktion verschraubt. Sie lassen sich zu größeren Elementen vormontieren, um den Aufwand am Gebäude zu reduzieren. Für besonders hohe Güteanforderungen sollten die Elemente von Herstellern bezogen werden, die nach dem RAL-Gütezeichen Lochbleche zertifiziert sind.

Vorteil: Vielfältige Lochmuster
Die bekanntesten Lochvarianten der Lochbleche sind das Rundloch, Quadratloch, Rechtecklochung sowie Lang- und Schlitzloch - die Standards sozusagen  - aber jede andere geometrische Form ist denkbar. Diverse Deko & Design Zierlochungen runden das Angebot ab mit so fantasie
vollen Namen wie Atlantik, Seifenblasen bis Wolke - je nach Hersteller!
Die Vorteile der Lochbleche im Gegensatz zu Wellengitter, Punktschweißgitter, Streckgitter und Streckmetalle bestehen darin, dass man Lochbleche auch mit einem ringsum ungelochten Rand herstellen kann. Dadurch hat das Lochblech bereits einen Rahmen, welches zur erheblichen
Kosteneinsparung und flexiblen Weiterbearbeitung führt. Zum Beispiel ist es möglich gerade bei Treppengeländerfüllungen die Steigung der Treppe auch optisch nachzuvollziehen durch ein aufsteigendes Lochblechmuster!

Vorteil: Gute Weiterverabeitung
Lochbleche mit Quadratlochung werden aufgrund ihrer einfachen Weiterverarbeitung gerne als Balkongeländerfüllung*** verwendet. Vor allem haben sich Formattafeln im Bereich der Weiterverarbeitung als kostengünstige Variante etabliert.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten der Lochbleche mit Quadratlochungen:
- Quadratlochung gerade Anordnung (Qg)
- Quadratlochung versetzte Anordnung (Qv)
Leichtigkeit und Steifigkeit verbunden mit einer Vielzahl von Werkstoffen bilden eine unendliche Möglichkeit an Einsatzzwecken. Lochbleche mit Quadratlochungen eignen sich auch sehr gut für Biegearbeiten und Abkantarbeiten.

Vorteil: Kostengünstige Herstellung je nach Materialstärke
Hergestellt werden Lochbleche auf Breitpressen, Streifenpressen und Stanz-Nibbelautomaten.
Vor dem Lochen wird das Vormaterial gefettet um den Stanzvorgang zu erleichtern. Das Material wird im Nachhinein nicht entfettet. Jedes Lochblech wird auf das erwünschte Maß geschnitten und durch Richtwalzen gerichtet. Ungleich teurer  - aber präziser  - sind die Methoden: Wasserstrahlschneiden oder die Lasertechnik. Sie werden eingesetzt, wenn aufgrund der Härte oder der Dicke des Materials das Stanzen nicht möglich ist. Diese Methoden sind sowohl am langsamsten als auch am teuersten und werden daher nur bei geringen Stückzahlen eingesetzt.

Vorteil: Elemente vormontierbar und austauschbar
Insbesondere für Sanierungsprojekte, Um- und Ausbauten stellen vorgesetzte Lochblechfassaden oder -elemente eine interessante Option dar, um das Objekt im Kostenrahmen zu halten und trotzdem ästhetisch wie funktionell aufzuwerten. Dem Design sind kaum Grenzen gesetzt, zumal sich das Ausgangsmaterial werksseitig individuell formen und perforieren lässt. Bei Beschädigungen oder Erweiterungen werden die betroffenen Paneele einfach ausgetauscht.

Vorteil: Individuelle (Licht-) Gestaltung
Die Lochungen sind individuell gestaltbar. Denkbar sind Umsetzungen von Firmenlogos, fotorealistische Darstellungen (PerfoART**** von Moradelli), Lochungen und Prägungen in einem Blech und vieles mehr. Ein weiter großer Vorteil:  die Lochbleche sind hinterleuchtbar und können mit LED-Leuchten bestückt Akzente setzen - sei es im Dekorationsbereich (Schaufenster-Passagen*****), in Diskotheken, auf Messeständen als transparentes Deckenelement (Stichworte: Brandschutz anerkannt/Sprinkler), Bar-Thekenverkleidung und als Prospektständer schon hinreichend bekannt und in Fernsehstudios als interessanten Hintergrund für die Moderationen.

Vorteil: Schallabsorber (Akustik)
Ein weiterer Vorteil sind die Möglichkeiten Lochbleche als Abdeckung für Helmholtz-Resonatoren einzusetzen und in Tonstudios, auf Theaterbühnen Schleusen einzubauen und als schallschluckende Elemente im Großstadtverkehr, Autobahn- und Bahnbereich. Aber auch als Lautsprecherabdeckungen u.v.m. sind Lochbleche mit kleinen, aber feinen, Lochungen geeignet.

Fazit: Lochblechen sind keine Grenzen gesetzt; sie sind unumgänglich geworden und
aus unserem Lebensraum nicht mehr wegzudenken. Lochbleche spielen in unserem
täglichen Leben inzwischen eine wesentliche Rolle - wie begegnen ihnen auf Schritt und Tritt.
Lochbleche haben tatsächlich die Architektur revolutioniert!
Wann gestalten Sie mit Lochblechen?

Zu den Lochblechen


Informationen unter
Moradelli Metal Design GmbH, Daimlerstr. 1, 85551 Kirchheim bei München,
Tel. 089/900001-0, Fax 089/9044466, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.moradelli.de
Text und Fotos: H.-P Junginger

Press Relase 4/2014

Spectacular perforated metal facade:

Jönköping - a city is talk of itself

Jönköping hat fast 90.000 Einwohner, ist eine Universitätsstadt und liegt am Südende des zweitgrößten Sees in Schweden - dem Vättersee. Durch seine zentrale Lage zwischen Stockholm, Göteborg und Malmö gilt Jönköping auch als wirtschaftliche Drehscheibe und Logistikzentrum, viele Großunternehmen haben hier ein Lager angesiedelt. Im Industrievorort Huskvarna werden Elektro- und Haushaltsgeräte hergestellt (heute ist die Firma Husqvarna ein international bekanntes Unternehmen mit einer breiten Produktpalette u.a. bekannt durch Qualitäts-Motorkettensäge und die Entwicklung einesGeländemotorrads, das heute bei KTM in Österreich hergestellt wird).

„Das vielleicht Spektakulärste, was die Einwohner von Jönköping je in ihrer Stadt gesehen haben, können wir jetzt am Parkhaus von Atollen bewundern, genau im Blickpunkt der Autofahrer, die in den darunter befindlichen Kreisverkehr hineinfahren. Regierungspräsident Erik Dahlbergh hätte an dem Bild seine wahre Freude, denn es ist sein großartiges Bildwerk Suecia antiqua et hodierna, das hier entsteht,“ so schrieb die schwedische Tageszeitung von Jonköping.

Suecia antiqua et hodierna’ heißt ‘Das frühere und das heutige Schweden’ und ist ein topografisches Werk - ein Kupferstich - aus dem Schweden der Großmachtzeit. Das Werk beinhaltet 353 Darstellungen und auf einer ist Jönköping im 17. Jahrhundert zu sehen. In erster Linie ist das Schloss abgebildet und etwas weiter entfernt das Oberlandesgericht Göta Hovrätt, ein Gebäude, das immer noch existiert. Dass das Schloss so prächtig war, wie es Erik Dahlbergh in seinem Bildwerk dargestellt hat, glauben wir aber nicht wirklich. Die Gravuren stimmten nicht genau mit der Wirklichkeit überein - die Gebäude sollten einfach größer und feudaler wirken, als sie es tatsächlich waren. Erik Dahlbergh begann im Jahre 1660 mit den Arbeiten und ist in Schweden herumgereist, um Städte und wichtige Gebäude zu zeichnen. Dass Jönköping ein eigenes Bildwerk bekam, war selbstverständlich, da es ja „seine Stadt” war. Er - selbst Architekt - hat die besten Graveure aus Frankreich und Holland beauftragt und ist selbst nach Paris gereist, um die Arbeiten zu leiten. Für den Druck wurde die ziemlich neue Technik mit Kupferstich verwendet, in großem Umfang mithilfe französischer Graveure. Auch ein Textteil war geplant. Als Dahlbergh 1703 starb, war das Werk unvollendet. Die erste Neuausgabe gab es 1856. Im Jahr 1900 ist eine „Nationalausgabe" erschienen und zuletzt wurde das Werk 1985 aufgelegt.

Und jetzt kann man das Jönköping-Bildwerk am Parkhaus des Atollen bewundern.

Ich wollte etwas Neues für Jönköping haben, etwas, das von der Geschichte der Stadt erzählt. Als ich dann in Bo E. Karlssons Buch „Jönköping - die neue Stadt” herumblätterte, kam mir diese Idee hier“ sagt Gunilla Gustafsson, die Architektin bei Tengborn und fügt hinzu „Ich hatte den Eindruck, dass bei Parkhäusern generell mit zuviel Glas gearbeitet wird.“

Aber wie sollte man ein altes Bild auf ein modernes Fassadenblech übertragen? Und ohne, dass der vom Bild ausgehende Eindruck verloren geht? Das ist durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Architekt, Grafiker und Bauarbeitern gelungen. Das Originalbild wurde vom Grafiker Håkan Paulsson digital in verschiedenen Nuancen bearbeitet. 255 Lochblechkassetten aus Aluminium wurden in der richtigen Reihenfolge - gemäß dem Montageschema des deutschen Unternehmens Moradelli, das auf Metalldesign spezialisiert ist - zusammengesetzt. Alle Kassetten haben individuelle Muster mit unterschiedlich großen Löchern, die im Gesamteindruck das Bild von Dahlbergs prächtigem Werk bilden. Für die Konstruktion und Montage ist das lokale Unternehmen JPAB (Jönköpings plåtslageri AB) verantwortlich. „Dass wir, ein Unternehmen aus Jönköping, diesen Auftrag bekommen haben, ist natürlich ganz toll,” sagt Geschäftsführer Joakim Svahn.
Dahlberghs Bildwerk wird natürlich nicht genauso deutlich an der Wand von Atollen wie auf Bildern sein. Die Architektin, Gunilla Gustafsson, wollte ein „Lochbild”, das bei unterschiedlicher Beleuchtung unterschiedlich aussieht. Um einen richtig starken Effekt zu haben, muss man das Werk aus der Entfernung betrachten. Aus nächster Nähe sieht man Löcher von 6 bis 30 Millimetern. Das Bild, das jetzt die Fassade des Parkhauses bildet, ist eine einzigartige Montage und etwas ganz Tolles, das es im Großen und Ganzen landesweit so nur in Jönköping gibt, schrieb die schwedische Tagespresse!

Moradelli Metal Design GmbH
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